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Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden darf kein Entgelt für Zwangskontoauszug fordern


Wenn ein Kunde nicht rechtzeitig spätestens aller 3 Monate einen Kontoauszug erstellt, sendet die Sparkasse ihm automatisch einen Auszug zu. Dafür stellte sie bisher ein pauschales Entgelt sowie die Portokosten in Rechnung, was im Preis- und Leistungsverzeichnis auch entsprechend geregelt war. Die Sparkasse wurde wegen dieser Handhabe aber nunmehr von der Verbraucherzentrale abgemahnt. Bereits vor 2 Jahren wurde ein vergleichbares Entgelt der Deutschen Bank AG durch das Landgericht Frankfurt am Main für unwirksam erklärt. Denn die Übersendung nicht abgerufener Auszüge liegt im Interesse der Bank, weil diese damit ein Anerkenntnis über den Saldo erlangt. Portokosten dürfen demgegenüber auch weiterhin in Rechnung gestellt werden.

Quelle: beck-aktuell-Redaktion, Verlag C.H. Beck, Meldung vom 15. Oktober 2013



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