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Prozessrecht: Auch Kosten eines nicht im Rechtsstreit vorgelegten Sachverständigengutachtens sind erstattungsfähig


Auch private Sachverständigengutachten zählen zu den Kosten des Rechtsstreits, die die unterliegende Partei nach Abschluss des Verfahrens zu tragen hat. Es genügt, wenn die Ergebnisse dieses Gutachtens in den Rechtsstreit eingeflossen sind, ohne dass aber das Gutachten selbst vorgelegt werden muss. Voraussetzung ist, dass der Rechtsanwalt versichert, dass das Gutachten verwertet worden ist und die Kosten mittels einer Rechnung nachgewiesen sind.

BGH, Beschluss vom 26.02.2013, Az. VI ZB 59/12



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